Burger Foodstyling

Nicht erst seit der Bloggerei beschäftige ich mit dem Thema Foodstyling. Schon in der Ausbildung gehörte postenbedingt das dekorative Anrichten zu einem meiner Kernbereiche. Nach und nach entwickelte sich so ein eigener Stil, der natürlich immer wieder durch aktuelle Trends beeinflusst wird. In den letzten Jahren hatte ich ab und an auch mal das Glück bei verschiedenen Shootings dabei zu sein und sowohl Foodstylisten als auch Foodfotografen kennen zu lernen.

Dass Foodstyling eine eigene Kunst für sich ist, brauche ich hier nicht zur erwähnen. Jeder Stylist hat so seine Tricks und Geräte um ans Ziel zu kommen. Trotzdem war ich von dem Aufwand eines Burgershootings doch etwas überrascht. Wenn man sich überlegt welche Arbeit in so eine Session gesteckt wird und wie die Burger später beim Kunden landen –  es grenzt schon an Frevel.

Steve Giralt zeigt in diesem Video aber mal ausführlich wie man Burger so richtig in Szene setzt.

Deconstructed Burger Behind The Scenes from Steve Giralt on Vimeo.

 

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Ideal für heiße Tage – hausgemachter Minzsirup

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Gerade an heißen Tagen sollte man viel Flüssigkeit zu sich nehmen. Leider gelingt es nicht jedem seinen Durst nur mit Wasser zu stillen. Viele benötigen etwas mit Geschmack um ihr Tagespensum zu erreichen. Ich trinke in der Regel Leitungswasser mit etwas Zitrone, aber ab und an darf es eben auch mal etwas Abwechslung sein.
So war ich lange auf der Suche nach einem einfachen und unkompliziertem Rezept für hausgemachten Sirup. Nach einigen Versuchen bin ich nun bei diesem Rezept geblieben, da man es auch prima auf andere Aromen wie z.B. Holunder übertragen kann. Bitte nicht vor dem hohen Zuckergehalt erschrecken. So ein Sirup wird ja nun nicht pur getrunken, sondern dient zum Aromatisieren.

Zutaten:

  • Viele Minzblätter ohne Stiel (einen kleinen Topf / eine Schüssel voll)
  • 20g Zitronensäure
  • 1000g Zucker
  • 800ml Wasser

Zubereitung:

Zuerst werden die gezupften Minzblätter einmal ordentlich mit kaltem Wasser gewaschen bevor man sie in einen Topf oder eine Schüssel gibt. Danach die 800ml Wasser kalt über die Minzblätter schütten und abgedeckt 24 Stunden ziehen lassen.

Am nächsten Tag müsst ihr das Minzwasser durch ein Sieb in eine größere Schüssel oder einen Topf schütten. Nun kommt die Zitronensäure in die Flüssigkeit. Je nach Geschmack könnt ihr hier mit 5g mehr oder weniger variieren.

Zum Abschluss wird der Zucker in das Minzwasser eingerührt. Rührt hier bitte solange, bis das Wasser klar ist. Danach ist der Sirup bereit, abgefüllt zu werden. Er muss durch den hohen Zuckeranteil nicht nochmal aufgekocht werden.

Reinigt die für den Sirup vorgesehenen Flaschen zuvor gründlich mit heißem Wasser.

Wer den Sirup nicht im Wasser, Sekt oder Cocktails verwenden möchte, kann ihn auch gerne mal zu Vanilleeis versuchen. Viel Spaß beim Experimentieren.

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Frozen Yogurt Bark

Frozen Yogurt Bark

Sie sind zur Zeit in aller Munde und das nicht ohne Grund – Frozen Yogurt Barks. Innerhalb weniger Minuten hergestellt, sind die gefrorenen Joghurtriegel eine erfrischende Alternative an heißen Sommertagen. Dabei könnt ihr euch in den Geschmackskombinationen komplett austoben. Ob gesund mit Beeren und Müsli, fruchtig mit Mango, Kiwi und Erdbeeren oder süß mit Karamellsoße, Schokostückchen und Bananenchips, die Möglichkeiten sind vielfältig.
Achtet nur darauf, den Joghurt beim Einfrieren etwas dünner (auf meinem Bild ist der Riegel etwas zu dick) und die Zutaten gleichmäßig in der Masse zu verteilen. Als Joghurt empfehle ich griechischen Joghurt mit 10% Fettanteil.
Ich habe mich für die Kombination mit Erdbeere, Mandel, Minze und Basilikum entschieden, da bis auf die Mandeln alles in meinem Garten vorrätig war. Je nach Minztyp kann hier mit der Dosierung gespielt werden.

  • 1000g griechischer Joghurt (10% Fett)
  • 3-4 EL Ahornsirup
  • 500g Erdbeeren
  • 100g geröstete Mandeln
  • 3 Stiele Minze
  • 3 Stiele Basilikum
  • 1 Pck. Vanillezucker

Alles verrühren und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech verteilen. Zur Deko einige Zutaten oben auf der dünn ausgestrichenen Joghurtmasse verstreuen. Anschließend für ca. sechs Stunden einfrieren.

Viel Spaß beim Experimentieren!

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Herdblog testet – Die Schneidbox

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Wie auch in der Vergangenheit teste ich ab und an mal Geräte und Küchenutensilien, die mir angeboten werden und in meinen Augen interessant sind. Als das Team vom Schneidebrett-Experte.de auf mich zukam, eines ihrer Bretter zu testen, ist mir sofort Die Schneidbox aufgefallen.

Das Prinzip dieser Box ist relativ simpel wie genial. In einem Edelstahlgehäuse befinden sich neben dem Brett, dieses gibt es in verschiedenen Holzvarianten, auch eine große und drei einzeln herausnehmbare Schubladen bzw. Ablagen aus Plastik. Das spart gerade in kleinen Küchen enorm viel Platz. Genau diese Schneidbox habe ich dann auch getestet.

Lieferung

Die Lieferung ging schnell und problemlos über die Bühne. Alles war ordentlich und hygienisch verpackt, zur Schneidbox Bambus gab es noch das passende Pflegeöl für das Brett gratis dazu.

Da ich die Schneidbox Bambus inkl. Kunststoffbrett bestellt hatte, kam dieses, selbstverständlich separat verpackt, mit der Box zusammen an.

 

Verarbeitung

Wer sich anfangs noch fragt, ob die Schneidbox ihr Geld wert ist, der wird schnell eine Antwort auf diese Frage bekommen. Egal an welcher Ecke dieser Box man auch schaut, das Teil ist sehr hochwertig verarbeitet. Fangen wir beim Gehäuse an. Hier hat man schon beim Anheben aus der Verpackung das Gefühl etwas Ordentliches in den Händen zu halten. Der Rahmen besteht aus 1mm Edelstahl 1,4301. Auf der Unterseite sind 4 Rutschstopper angebracht. Die Führungsschienen und die 4 Schubladen bestehen aus hochwertigem, Spülmaschinen tauglichen ABS Kunststoff.

Das Bambusbrett ist dreilagig gearbeitet, was einen Verzug bei normalem Gebrauch fast unmöglich macht. Das Kunststoffbrett ist ebenfalls aus hochwertigem PE 500 (Metzgerqualität) und somit auch für die Spülmaschine geeignet.

Die Einrastfedern sind ebenfalls aus Edelstahl und zweifach verschraubt. Diese Federn verhindern auch, dass sich das Brett beim Schneiden bewegt. Die Größe der Schneidfläche beträgt ca: 45x29x2cm, je nach Brett bringt die Box knapp 5kg auf die Waage.

 

Die Schneidbox in der Praxis

Was mir sofort auffällt, ist die angenehme Schneidehöhe, da die Box ca 7cm hoch ist, was meinem Rücken und mir gefällt. Das Konzept mit den zwei austauschbaren Brettern hat den großen Vorteil, dass man Fisch oder Fleisch auf dem Kunststoffbrett und Gemüse oder Rohkost auf dem Holzbrett problemlos kurz hintereinander schneiden kann, ohne sich Sorgen über mangelnde Hygiene zu machen.

Da beide Bretter eine Seite mit Saftrille und eine Seite ohne haben, stehen einem quasi vier Bretter in stressigen Küchenzeiten zur Verfügung. Generell ist das ganze System platzsparend ausgerichtet, was gerade in kleinen Küchen ein entscheidendes Kriterium ist. Theoretisch könnte man die integrierten Schalen nicht nur als Ablage sondern auch zum Panieren nutzen. Gerade beim Schnippeln von verschiedenen Gemüsesorten erweisen sich die Schalen als echte Helfer.

Alles in allem ein, wie ich finde, gelungenes Konzept, welches nicht umsonst mit mehreren Auszeichnungen prämiert wurde. Die Ideen wurden mit hochwertigen Materialien und viel Liebe zum Detail umgesetzt und in einer kleinen Manufaktur im Münsterland hergestellt. Es werden 5 Jahre Garantie auf sämtliche Bauteile  (ausgenommen normale Gebrauchsspuren) geboten. Wem das Bambusbrett nicht zusagt, der kann sich im Shop gerne auch nach anderen Holzarten wie z.B. Eiche oder Nuss umschauen.

Technische Daten:

  • Größe: 46x30x7cm
  • Gewicht: 4,8 kg
  • dreilagiges, verzugsfreies Bambusbrett 27 mm inkl. Edelstahlfeder zum Einrasten
  • Korpus 1mm Edelstahl 1,4301 mm mit Antirutschfüßen
  • 1 große und 3 kleine Kunststoffschalen auf 2 Ebenen
  • in meiner Version zusätzlich ein Kunststoffbrett

 

 

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Ein guter Koch wirft nichts weg

2015-12-26 09

 

Gerade über die Feiertage kommt es hin und wieder mal vor, dass unser täglich Brot durch das ganze Festessen in Vergessenheit gerät. Für viele Brote ist nun der Weg in die Biotonne vorbestimmt. Das ist in vielerlei Hinsicht schade, da zum einen hier viel Liebe und Arbeit des örtlichen Bäckers im Brot steckt, zum anderen ist das Wegwerfen von Lebensmitteln total ärgerlich und meistens unnötig.

Nachhaltig Leben hat einige Ideen zusammen getragen, was ihr aus altem Brot und Brötchen zaubern könnt. Vom Kirschenmichel (wer kennt ihn noch) über Knödel bis hin zum klassischen Paniermehl. Für altes Brot ist in der Regel immer eine Verwendung, was mich auch wieder an einen der wichtigsten Sätze meiner Kochausbildung erinnert – Ein guter Koch wirft nichts weg!

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Die Liebe der Deutschen für italienische Pasta (sponsored Post)

Nudeln gehen immer! Auch wenn ich zur Zeit in der Marathonvorbereitung nur vor Wettkämpfen zu Spaghetti & Co greife, gehören die italienischen Teigwaren schon immer in meine Küche. Doch kaum einer kennt die regionale Vielfalt und die Geschichten hinter der Pasta. EATALY hat sich die Mühe gemacht, eine Infografik über den Bezug von Pasta und Region herzustellen.

Wer mehr über EATALY und italienische Feinkost erfahren möchte, besucht den Shop.

Mein Geheimtipp für diesen Sommer: Ideal zum Aromatisieren von Trinkwasser

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Getestet: SodaStream Crystal

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Nachdem ich mir vorgenommen habe, dieses Blog wieder regelmäßiger zu führen, arbeite ich neben weiteren Artikeln zur Zeit auch an der Weiterführung meines Waagemutig Podcasts. Da hier in Zukunft die Artikel von Herdblog, Tellerkunst und Waagemutig zusammen laufen und waagemutig.herdblog.de nur noch zum Veröffentlichen des Podcast gedacht ist, wird auch der Anteil an Posts über Fitness & Ernährung demnächst steigen. Neben meiner Marathonvorbereitung werde ich mich auch Ernährungstrends widmen und diese durchleuchten.

Bei der Vorbereitung zum nächsten Podcast (Arbeitstitel: Kalorien trinkt man nicht) ist mir ein Gerät in den Sinn gekommen, welches ich vor einigen Jahren bereits testen durfte. Nun habe ich die Weiterentwicklung in meiner Küche stehen und möchte euch meine Eindrücke vermitteln.

Bei dem SodaStream Crystal handelt es sich um den Nachfolger des SodaStream Penguin, welcher ebenfalls mit Glasflaschen ausgestattet ist. Mir waren die Plastikflaschen von Beginn an ein Dorn im Auge und auch in den Kommentaren zum letzten Test wurde die aufwendige Pflege der Flaschen bemängelt. Nun sind einige Jahre ins Land gegangen und SodaStream hat mit dem Crystal eine echte Weiterentwicklung vollzogen. Es muss weder geschraubt noch an der Rückseite gehebelt werden, die Handhabung ist deutlich vereinfacht worden.

 

 

Verarbeitung

Ein Großteil des Geräts besteht aus Kunststoff, ohne dabei billig oder zerbrechlich zu wirken. Abgefüllt wird das Wasser in Glasflaschen mit Kunststoffschraubverschluss, welche ein Fassungsvermögen von 0,6l haben. Die Flaschen machen einen stabilen Eindruck und haben ein, wie ich finde, ansprechendes Design. Im Gegensatz zur ersten Generation der Flaschen sind diese Spülmaschinen geeignet und somit leicht zu reinigen. Es gibt mittlerweile auch PET Flaschen für die Spülmaschine, allerdings habe ich hiermit keine Erfahrungen sammeln können. Auch das MHD der Flaschen entfällt durch das Glas. Eine größere Füllmenge als 0,6l für Unterwegs oder den Arbeitsplatz wäre für mich zwar wünschenswert, für die Verpflegung zu Hause ist sie aber ausreichend.

Geschmacklich tendiere ich ohnehin zu Glasflaschen, auch wenn hier bestimmt ein bisschen Psychologie im Spiel ist. Alles in allem wirkt das Gerät gut verarbeitet, auch wenn es anfangs hier und da mal klemmt.

 

Bedienbarkeit

In puncto Bedienbarkeit hat der neue SodaStream eindeutig an Komfort gewonnen. Das lästige Schrauben wird durch einfaches Einlegen der Flasche verbessert. Zwar klemmte der Hebel zum Druckausgleich anfangs ein wenig, allerdings legte sich diese Problem mit der Zeit.

Durch einfaches Drücken auf einen Knopf auf der Oberseite des Geräts kann nun beliebig viel CO2 in das Leitungswasser gegeben werden. Auch hier macht sich eine Überdosierung durch ein Pfeifen bemerkbar, wer Angst hat die Glasflasche könnte “explodieren” dem sei gesagt, dass durch das geschlossenen System keine Scherben nach außen dringen können.

Einziger Wermutstropfen ist im wahrsten Sinne des Wortes die Ansammlung von Tropfrückständen im Flaschenhalter. Wo früher eine herausnehmbare Schale war, hilft heute nur etwas Küchenrolle. Dieser Makel sollte in Zukunft behoben werden. Über die Lebensdauer der CO2 Kartuschen kann ich wenig Auskunft geben. Laut Hersteller gewinnt man aus einer Kartusche ca. 60 Liter Mineralwasser, was aber ja nach Vorliebe für spritziges oder stilleres Wasser variieren kann.

Die Kartuschen gibt es mittlerweile in vielen Drogerie- und Kaufhausketten für ca 7,00 € im Tausch, ebenso wie die große Auswahl an Aromen und Sirup.

Da ich mich größtenteils von Limonaden und gesüßten Getränken verabschiedet habe, aromatisiere ich mein Wasser in der Regel mit etwas Zitronensaft, Obst, frischer Minze, Gurke oder Ingwer. Wenn es doch mal etwas süßer sein sollte habe ich noch meinen Holunderblütensirup oder TK Beeren zur Hand. Auch den einen oder anderen Tee habe ich schon zu “Sparkling Icetea” verwandelt.

 

Fazit:

Der SodaStream Crystal hat mich überzeugt. Verarbeitung und das System sind sehr stimmig. Eine Lösung des Tropfenproblems und größere Füllmengen wären wünschenswert, aber trotz allem überwiegen bei diesem Gerät eindeutig die Vorteile.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Podcasttipp: Laufen macht glücklich

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Der Glückfinder Podcast von Andreas Gregori hatte die Hahner Twins, Lisa und Anna Hahner vor dem Mikrofon. In dem kurzweiligen Interview erzählen die Zwillinge von ihren Laufanfängen, den ersten Wettbewerben und ihren weiteren Zielen. Dabei versprühen sie den selben Enthusiasmus, der ihnen auch beim Laufen der 42,195 Kilometer ins Gesicht geschrieben ist.

Die Folge findet ihr hier: Folge 036 Laufen macht glücklich

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Doku: Die Tricks der Lebensmittelindustrie

Die üblichen Verdächtigen sind natürlich wieder mit von der Partie. Der Film zeigt, welchen Mist viele von uns täglich zu sich nehmen. Das geht leider durch sämtliche Bereiche und es wird aber auch deutlich, dass es immer schwieriger wird, unbehandelte Lebensmittel zu bekommen. Selbst auf unseren Wochenmärkten wird vieles dazu gekauft, eine 100% Sicherheit ist mittlerweile nahezu utopisch.

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Hausgemachter Holunderblütensirup

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Wie gerne ich mit Holunder koche, sollten die Stammleser unter euch mittlerweile mitbekommen haben. Neben meinem Apfel-Holunder-Gelee und meiner Holunderblüten Panna Cotta stelle ich auch Jahr für Jahr Sirup zum Aromatisieren her.

Das Rezept hat sich über die Jahre immer wieder leicht verändert, aktuell ist diese Variante mein persönlicher Favorit. In erster Linie nutze ich es um Wasser zu aromatisieren, aber auch Desserts, Crêpes oder sogar Milchshakes habe ich damit schon verfeinert.

Ihr könnt je nach Bedarf größere oder kleine Mengen herstellen. Wer genügend Platz im Tiefkühler hat, kann sich den Sirup auch in kleinen PET Flaschen einfrieren, denn ab und an kommt es schon mal vor, dass trotz sorgfältiger Reinigung und Abfüllung in Glasflschen der Holunderblütensirup bei zu langer Standzeit kippt.

Zutaten:

  • 25-30 Holundenblüten
  • 20g Zitronensäure*
  • 1 Bio Orange
  • 1 Bio Zitrone
  • 1 kg Zucker
  • 1 Liter Wasser

*gibt es in vielen Supermärkten oder in der Apotheke

Herstellung:

Zuerst wird der Zucker mit dem Wasser und der Zitronensäure gut aufgekocht. Während dies geschieht, waschen wir die Orange und die Zitrone ordentlich ab und schneiden sie anschließend in Scheiben.

Die Holunderblüten sollten vor ihrem Einsatz kurz und vorsichtig gewaschen werden. Am besten macht ihr das in stehendem Wasser und lasst die Blüten kurz abtropfen.

Jetzt Schichten wir die Blüten mit den Zitrusfrüchten in ein sauberes, geeignetes Gefäß und geben das Zuckerwasser darüber. Anschließend muss der Sirup mindestens drei Tage ziehen und sollte dabei ab und an umgerührt werden. Ihr müsst den Sirup nicht kalt stellen, er kann bei Zimmertemperatur lagern.

Nach drei Tagen kann der Saft passiert werden. Benutzt hierfür ein feines Sieb oder ein Passiertuch. Den fertigen Saft nun abermals aufkochen und sofort kochend in die Gefäße eurer Wahl abfüllen. Wer den Sirup nicht einfriert, achtet bitte darauf, dass die Gläser und Flaschen gründlich gereinigt wurden. Die Flaschen noch heiß verschließen, später dann kühl und dunkel lagern. Wenn der Sirup unter optimalen Bedingungen abgefüllt wurde hat er, vorausgesetzt er überlebt so lange, eine Haltbarkeit von ca. 12 Monaten.

 

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