Rhöner Kartoffelsuppe mit knusprigen Leberwursttaschen

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Es ist sicherlich nicht das außergewöhnlichste Gericht, aber bei den frostigen Temperaturen ist diese deftige Kartoffelsuppe ein willkommener Gast auf meinem Speiseplan. Als Zubrot gibt es knusprige Wan Tan Taschen mit Leberwurstfüllung. Abgerundet wird das Ganze dann durch einen Schlag Sahnemeerrettich, der wie ich finde zu einer Kartoffelsuppe sehr gut passt.

 

Zutaten:

Für die Kartoffelsuppe:

  • 1kg geschälte Kartoffeln (mehligkochend)
  • 1 Zwiebel
  • 200g Wurzelgemüse (1 Karotte, etwas Sellerie, 1/2 Stange Lauch)
  • 150g Bauchspeck
  • 1,5l Brühe
  • etwas Öl
  • Salz
  • Pfeffer
  • Muskat
  • Sahnemeerrettich
  • bei Bedarf 200ml flüssige Sahne

Für die Leberwursttaschen:

  • Wan Tan Teig
  • 100g Leberwurst
  • 40g Paniermehl
  • 1 kleine Gewürzgurke
  • etwas Majoran
  • 1 Ei
  • Fett zum Frittieren

 

Zubereitung:

Zuerst bereiten wir uns alle Zutaten vor und fangen hier mit dem Bauchspeck und den Kartoffeln an. Da der Bauchspeck gewürfelt werden soll habe ich noch einen kleinen Tipp für euch. Legt den Speck für einige Zeit in den Tiefkühler Im angefrorenen Zustand lässt sich Speck wesentlich angenehmer und einfacher schneiden! Das machen wir bevor wir die Kartoffeln schälen und in Würfel schneiden. Nach dem die Kartoffeln vorbereitet sind schneiden wir den Speck in feine Würfel und stellen ihn zur Seite.

Jetzt wird das Wurzelgemüse und die Zwiebel vorbereitet. Das Gemüse wird von der Schale entfernt und zusammen mit der Zwiebel in grobe Würfel geschnitten. Der Lauch wird separat von restlichen Gemüse aufbewahrt, da er später zu schnell im Topf verbrennen würde und dann bitter schmeckt.

Jetzt können wir schon mit dem Ansetzen der Suppe beginnen. Der Suppentopf sollte richtig heiß sein, bevor wir die Suppe ansetzen, da uns sonst später durch das ständige Hinzufügen neuer Zutaten die benötigte Hitze fehlen würde. Wenn der Topf heiß genug ist geben wir etwas Öl in den Topf und kurze Zeit später den gewürfelten Speck. Diesen lassen wir nun einige Zeit im Topf aus und geben anschließend unsere klein geschnittenen Kartoffeln dazu. Beides rösten wir nun eine Weile an bevor das Wurzelgemüse (ohne den Lauch) dazu gegeben wird. Wenn alle Zutaten etwas Farbe bekommen haben, geben wird den Lauch dazu und füllen den Topf mit der Fleisch- bzw Gemüsebrühe auf. Nach etwa 30  – 45 Minuten sollte die Suppe pürierfertig sein. Je nach Geschmack kann man sie grob oder fein pürieren. Ich gebe beim Pürieren immer gerne einen Schuss flüssige Sahne dazu, um die Suppe cremiger zu bekommen.

Während die Suppe kocht, bereiten wir unsere Leberwursttaschen vor. Hierzu würfeln wir die Gewürzgurke ganz fein und schneiden etwas Majoran klein. Beides vermengen wir gut mit der Leberwurst und dem Weckmehl. Nun bestreichen wir die Wan Tan Blätter mit Ei und geben einen Teelöffel unserer Leberwurstmasse in die Mitte des Blattes.

Als nächstes werden die Blätter zu Dreiecken geformt und kurz vor dem Servieren in heißem Fett ausgebacken. Bitte dabei aufpassen, da es vorkommen kann, dass sich die Taschen aufblähen und heißes Fett nach oben spritzt!

Serviert die Suppe gern mit ewtas Sahnemeerrettich und versucht die Leberwurst Wan Tans dazu. Für mich eine simple, aber geniale Kombination. Viel Spaß beim Nachkochen!

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Comments: 5

  1. DirkNB 30. November 2013 at 15:00

    Wan Tan mit Leberwurstfüllung … Darauf muss man erstmal kommen. Aber warum nicht. ;-)

  2. Tim 30. November 2013 at 18:36

    Hey,

    könntest du noch Angaben zu den Kartoffeln machen? Fest, mehlig oder vorwiegend?

    Grüße

  3. herdblog 30. November 2013 at 19:20

    Ich hatte noch vorwiegend festkochende Kartoffeln zu Hause und daher diese verwendet. Generell eignen sich mehlig-kochende Kartoffeln aber besser für Suppen.

  4. Tim 12. Dezember 2013 at 10:22

    Hiho, habe die Suppe gestern nachgekocht, hat sehr gut geschmeckt. Da ich mehlig kochende Kartoffeln genommen habe und meist mit offenem bzw. schräg liegendem Deckel gekocht habe, war die Suppe zunächst etwas zu dick. Durch etwas Zugabe von Wasser und etwas mehr Sahne wurde sie dann super. Als Suppentassen habe ich kleine Roggenbrote (schnelle, mit Backpulver anstatt Hefe) gebacken, in die ich die Suppe gefüllt habe.

    Sehr gute Suppe :-)

    Grüße

  5. herdblog 15. Dezember 2013 at 21:42

    Danke Tim fürs Feedback. Das mit dem Roggenbrot passt natürlich super!

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