Getestet: SodaStream Crystal

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Nachdem ich mir vorgenommen habe, dieses Blog wieder regelmäßiger zu führen, arbeite ich neben weiteren Artikeln zur Zeit auch an der Weiterführung meines Waagemutig Podcasts. Da hier in Zukunft die Artikel von Herdblog, Tellerkunst und Waagemutig zusammen laufen und waagemutig.herdblog.de nur noch zum Veröffentlichen des Podcast gedacht ist, wird auch der Anteil an Posts über Fitness & Ernährung demnächst steigen. Neben meiner Marathonvorbereitung werde ich mich auch Ernährungstrends widmen und diese durchleuchten.

Bei der Vorbereitung zum nächsten Podcast (Arbeitstitel: Kalorien trinkt man nicht) ist mir ein Gerät in den Sinn gekommen, welches ich vor einigen Jahren bereits testen durfte. Nun habe ich die Weiterentwicklung in meiner Küche stehen und möchte euch meine Eindrücke vermitteln.

Bei dem SodaStream Crystal handelt es sich um den Nachfolger des SodaStream Penguin, welcher ebenfalls mit Glasflaschen ausgestattet ist. Mir waren die Plastikflaschen von Beginn an ein Dorn im Auge und auch in den Kommentaren zum letzten Test wurde die aufwendige Pflege der Flaschen bemängelt. Nun sind einige Jahre ins Land gegangen und SodaStream hat mit dem Crystal eine echte Weiterentwicklung vollzogen. Es muss weder geschraubt noch an der Rückseite gehebelt werden, die Handhabung ist deutlich vereinfacht worden.

 

 

Verarbeitung

Ein Großteil des Geräts besteht aus Kunststoff, ohne dabei billig oder zerbrechlich zu wirken. Abgefüllt wird das Wasser in Glasflaschen mit Kunststoffschraubverschluss, welche ein Fassungsvermögen von 0,6l haben. Die Flaschen machen einen stabilen Eindruck und haben ein, wie ich finde, ansprechendes Design. Im Gegensatz zur ersten Generation der Flaschen sind diese Spülmaschinen geeignet und somit leicht zu reinigen. Es gibt mittlerweile auch PET Flaschen für die Spülmaschine, allerdings habe ich hiermit keine Erfahrungen sammeln können. Auch das MHD der Flaschen entfällt durch das Glas. Eine größere Füllmenge als 0,6l für Unterwegs oder den Arbeitsplatz wäre für mich zwar wünschenswert, für die Verpflegung zu Hause ist sie aber ausreichend.

Geschmacklich tendiere ich ohnehin zu Glasflaschen, auch wenn hier bestimmt ein bisschen Psychologie im Spiel ist. Alles in allem wirkt das Gerät gut verarbeitet, auch wenn es anfangs hier und da mal klemmt.

 

Bedienbarkeit

In puncto Bedienbarkeit hat der neue SodaStream eindeutig an Komfort gewonnen. Das lästige Schrauben wird durch einfaches Einlegen der Flasche verbessert. Zwar klemmte der Hebel zum Druckausgleich anfangs ein wenig, allerdings legte sich diese Problem mit der Zeit.

Durch einfaches Drücken auf einen Knopf auf der Oberseite des Geräts kann nun beliebig viel CO2 in das Leitungswasser gegeben werden. Auch hier macht sich eine Überdosierung durch ein Pfeifen bemerkbar, wer Angst hat die Glasflasche könnte „explodieren“ dem sei gesagt, dass durch das geschlossenen System keine Scherben nach außen dringen können.

Einziger Wermutstropfen ist im wahrsten Sinne des Wortes die Ansammlung von Tropfrückständen im Flaschenhalter. Wo früher eine herausnehmbare Schale war, hilft heute nur etwas Küchenrolle. Dieser Makel sollte in Zukunft behoben werden. Über die Lebensdauer der CO2 Kartuschen kann ich wenig Auskunft geben. Laut Hersteller gewinnt man aus einer Kartusche ca. 60 Liter Mineralwasser, was aber ja nach Vorliebe für spritziges oder stilleres Wasser variieren kann.

Die Kartuschen gibt es mittlerweile in vielen Drogerie- und Kaufhausketten für ca 7,00 € im Tausch, ebenso wie die große Auswahl an Aromen und Sirup.

Da ich mich größtenteils von Limonaden und gesüßten Getränken verabschiedet habe, aromatisiere ich mein Wasser in der Regel mit etwas Zitronensaft, Obst, frischer Minze, Gurke oder Ingwer. Wenn es doch mal etwas süßer sein sollte habe ich noch meinen Holunderblütensirup oder TK Beeren zur Hand. Auch den einen oder anderen Tee habe ich schon zu „Sparkling Icetea“ verwandelt.

 

Fazit:

Der SodaStream Crystal hat mich überzeugt. Verarbeitung und das System sind sehr stimmig. Eine Lösung des Tropfenproblems und größere Füllmengen wären wünschenswert, aber trotz allem überwiegen bei diesem Gerät eindeutig die Vorteile.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Comments: 2

  1. Hans-Heinrich Hille 5. Mai 2017 at 20:03

    Uns ist soeben eine Glasflasche in diesem Gerät explodiert – wir haben es jetzt knapp 3 Jahre in intesivem Gebrauch – also ca. 2500 Füllungen mit 4 Flaschen – jede demnach ca. 625mal gefüllt. Wie oben erwähnt fliegen in dem geschlossenen System keine Splitter herum – es gab nur den Knall und den Schreck.
    Ich kann kein Haltbarkeitsdatum an den Flaschen erkennen, und das Gerät läßt sich nicht mehr öffnen.
    Ich denke, wir werden es kurzerhand wegschmeißen, Any comment?
    Viel Glück für alle anderen Nutzer!

  2. herdblog 22. Juli 2017 at 19:14

    Hallo Hans-Heinrich,
    bei mir ist bis heute alles ok. Ich habe das Gerät ja nur getestet, bin aber kein Mitarbeiter von Soda Stream. Vielleicht kann Dir ja der Kundendienst weiterhelfen? Der Kontakt war meinerseits bisher immer schnell und freundlich.
    Grüße
    Mario

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